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path: root/Info/11/2
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authorFlorian Fischer <florian.fischer@muhq.space>2024-11-10 19:02:21 +0100
committerFlorian Fischer <florian.fischer@muhq.space>2024-11-10 19:02:21 +0100
commit14c0939aea925eb8918fecfe86fe96ad48ce1354 (patch)
tree48c5c5ebf96ef682a6dcdd4385d6f8e9cc8fa07b /Info/11/2
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move Codierung into generic 11th grade dir
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-rw-r--r--Info/11/2/Signaturen/slides.md149
l---------Info/11/2/Zahlensysteme/Binaersystem1
-rw-r--r--Info/11/2/Zahlensysteme/slides.md197
31 files changed, 885 insertions, 0 deletions
diff --git a/Info/11/2/Aufgaben/barcode.tex b/Info/11/2/Aufgaben/barcode.tex
new file mode 100644
index 00000000..db93dfd4
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Aufgaben/barcode.tex
@@ -0,0 +1,27 @@
+\begin{Aufg}[Barcodes]
+Artikel in Supermärkten werden oft durch aufgedruckte Barcodes identifiziert.
+Diese Barcodes enthalten meist eine eindeutige Artikelnummer sowie eine Prüfziffer. \\
+Die Prüfziffer eines fünfstelligen EAN-5 Barcodes wird wie folgt berechnet:
+\begin{enumerate}
+\setlength\itemsep{-5pt}
+\item Jede Stelle wird abwechselnd mit 3 oder 9 multipliziert, beginnend mit 3.
+\item Die Ergebnisse werden summiert und anschließend durch 10 geteilt wobei der Rest der Division der Prüfziffer entspricht.
+\end{enumerate}
+
+\begin{enumerate}[a)]
+\setlength\itemsep{-5pt}
+\item Formuliere eine Vermutung warum Barcodes eine Prüfziffer enthalten.
+\item Prüfe ob die Ziffernfolge \textbf{05415 1} zu einem korrekten Barcode gehören kann.
+\item Erläutere welche Fehler die Prüfziffer eines Barcodes erkennen kann.
+\end{enumerate}
+\end{Aufg}
+
+\begin{Lsg}
+\begin{enumerate}[a)]
+\item Unerkannte Fehler \BE{1} beim optische Auslesen von bspw. verdrehten oder verdreckten Barcodes soll vermieden werden. \BE{1}
+\item $0*3 + 5*9 + 4*3 + 1*9 + 5*3 = 81$ \\
+ $81 \% 10 = 1$ \\
+ $\Rightarrow$ die Ziffernfolge ist korrekt. \BE{2}
+\item Einzelne verdrehte Zahlen \BE{1}
+\end{enumerate}
+\end{Lsg}
diff --git a/Info/11/2/Aufgaben/caesar.tex b/Info/11/2/Aufgaben/caesar.tex
new file mode 100644
index 00000000..93ca91c3
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Aufgaben/caesar.tex
@@ -0,0 +1,34 @@
+\begin{Aufg}[Symmetrische Verschlüsselung]
+Du möchtest mit deinen Klassenkamerad*innen Briefe schreiben ohne, dass Dritte sie lesen können.
+Ihr einigt euch zur Verschlüsselung auf das aus dem Informatik-Unterricht bekannte Caesar-Verfahren.
+
+\begin{enumerate}[a)]
+\item Vervollständige die Kodierungstabelle für einen Schlüsselwert von 13. \\
+\begin{center}
+\begin{tabular}{|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|}
+A & B & C & D & E & F & G & H & I & J & K & L & M \\
+\hline
+\solution{N} & \solution{O} & \solution{P} & \solution{Q} & \solution{R} & \solution{S} & \solution{T} & \solution{U} & \solution{V} & \solution{W} & \solution{X} & \solution{Y} & \solution{Z} \\
+\end{tabular} \\[0.3cm]
+\begin{tabular}{|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|c|}
+N & O & P & Q & R & S & T & U & V & W & X & Y & Z \\
+\hline
+\solution{A} & \solution{B} & \solution{C} & \solution{D} & \solution{E} & \solution{F} & \solution{G} & \solution{H} & \solution{I} & \solution{J} & \solution{K} & \solution{L} & \solution{M} \\
+\end{tabular}
+\end{center}
+\item Verschlüssle die folgende Nachricht \textit{Heute Eislaufen} mit einer Verschiebung von 3 nach rechts.
+\item Die deutsche Sprache hat eine charakteristische relative Buchstabenhäufigkeit.
+ Zum Beispiel kommt in deutschen Texten der Buchstabe \textit{'e'} mit einer durchschnittlichen relativen Häufigkeit von 17,40 \% vor.
+ Erkläre, wie du eine per Caesar-Verfahren verschlüsselte Nachricht entschlüsseln kannst ohne den Schlüssel zu kennen.
+\end{enumerate}
+\end{Aufg}
+
+\begin{Lsg}
+\begin{enumerate}[a)]
+\item \BE{2}
+\item khxwh hlvodxihq \BE{2}
+\item Man bestimmt die Häufigkeit der Buchstaben im verschlüsselten Text \BE{1} \\
+ Buchstaben mit ähnlicher Häufigkeit im verschlüsselten Text entsprechen wahrscheinlich den Buchstaben mit gleicher Häufigkeit in der deutschen Sprache \BE{0.5} \\
+ Mit diese Zuweisung kann der verwendete Schlüssel rekonstruiert werden \BE{0.5}
+\end{enumerate}
+\end{Lsg}
diff --git a/Info/11/2/Aufgaben/kodierung_grundbegriffe.tex b/Info/11/2/Aufgaben/kodierung_grundbegriffe.tex
new file mode 100644
index 00000000..8703a2db
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Aufgaben/kodierung_grundbegriffe.tex
@@ -0,0 +1,17 @@
+\begin{Aufg}[Grundbegriffe]
+Nimm Stellung zu folgenden Aussagen. Berichtige mögliche Fehler.
+\begin{enumerate}[a)]
+\setlength\itemsep{-5pt}
+\item Information kann direkt gespeichert und übermittelt werden.
+\item Die Darstellung von Information sollte immer so kurz wie möglich sein.
+\item Codierung ist die Darstellung von Information.
+\end{enumerate}
+\end{Aufg}
+
+\begin{Lsg}
+\begin{enumerate}[a)]
+\item Nein \BE{0.5} Information braucht eine Darstellung und eine physische Repräsentation (Medium) \BE{1}
+\item Nein \BE{0.5} Auch Fehlertoleranz durch das Ergänzen von bspw. Prüfsummen ist eine wichtige Eigenschaft \BE{1}
+\item Ja \BE{0.5} nach festen Regeln \BE{0.5}
+\end{enumerate}
+\end{Lsg}
diff --git a/Info/11/2/Aufgaben/pruefziffer_zaubertrick.tex b/Info/11/2/Aufgaben/pruefziffer_zaubertrick.tex
new file mode 100644
index 00000000..0bd07a0b
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Aufgaben/pruefziffer_zaubertrick.tex
@@ -0,0 +1,28 @@
+\begin{Aufg}[Zaubertrick]
+\begin{tabularx}{\textwidth}{X p{0.4\textwidth}}
+\vspace{-1cm}
+Ein Zauberer hat sein Publikum ein Quadrat aus Karten legen lassen.
+Danach hat er unter einem Vorwand selbst eine weitere Zeile und Spalte ergänzt.
+Schließlich drehen die Zuschauer ohne sein Wissen eine Karte um.
+
+\begin{enumerate}[a)]
+\setlength\itemsep{-5pt}
+\item Markiere die umgedrehte Karte.
+\item Erkläre kurz die Funktionsweise des Kartentricks.
+\end{enumerate} &
+\psset{unit=0.9}
+\psset{backcolor=red}\crdback \psset{backcolor=green}\crdback \psset{backcolor=red}\crdback \psset{backcolor=red}\crdback \newline
+\psset{backcolor=red}\crdback \psset{backcolor=green}\crdback \psset{backcolor=green}\crdback \psset{backcolor=green}\crdback \newline
+\psset{backcolor=red}\crdback \psset{backcolor=green}\crdback \psset{backcolor=red}\crdback \psset{backcolor=red}\crdback \newline
+\iflehrer{\psset{backcolor=blue}}{\psset{backcolor=red}}\crdback \psset{backcolor=red}\crdback \psset{backcolor=red}\crdback \psset{backcolor=red}\crdback \\
+\end{tabularx}
+\end{Aufg}
+
+\begin{Lsg}
+\begin{enumerate}[a)]
+\item Linke untere Ecke \BE{1}
+\item Der Zauber hat Prüfziffern für jede Zeile und Spalte ergänzt. \BE{1} \\
+ In jeder Spalte bzw. Zeile muss eine ungerade Anzahl an roten und grünen Karten liegen. \BE{1} \\
+ Die Karte in deren Zeile und Spalte die Anzahl gerade ist wurde umgedreht. \BE{1}
+\end{enumerate}
+\end{Lsg}
diff --git a/Info/11/2/Aufgaben/stellenwertsysteme.tex b/Info/11/2/Aufgaben/stellenwertsysteme.tex
new file mode 100644
index 00000000..33bac9b3
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Aufgaben/stellenwertsysteme.tex
@@ -0,0 +1,22 @@
+\begin{Aufg}[Zahlensysteme]
+\begin{enumerate}[a), itemsep=0pt]
+\vspace{-1cm}
+\item Erkläre \underline{knapp}, worum es sich bei einem Stellenwertsystem handelt und erkläre die Funktionsweise eines Stellenwertsystems an einem selbst gewählten Beispiel.
+\item Erläutere, wie bei der Übertragung von zwei Zahlen im Binärsystem zwischen den aufeinander folgenden Zahlen unterschieden werden kann.
+\item Wandle die Dezimalzahl $51_{10}$ in ihre binäre und anschließend in ihre hexadezimale Darstellung um.
+\item Gib die Dezimaldarstellung der Binärzahl $1111111_2$ an.
+\end{enumerate}
+\end{Aufg}
+
+\begin{Lsg}
+\begin{enumerate}[a)]
+\item Ein Stellenwertsystem ist ein Zahlensystem \BE{0.5} bei dem der Wert einer Ziffer von deren Stelle in der Zahl abhängt \BE{0.5}.
+ Der Stellenwert einer Stelle ergibt sich aus der Basis des Stellenwertsystems \BE{1}.
+ Im Dezimalsystem ist der Stellenwert der letzten Stelle $10^0$, der Stellenwert der zweiten Stelle $10^1$ und so weiter. \BE{1}
+ Der Wert der Gesamtenzahl ist die Summe aller Stellen multipliziert mit deren Stellenwert. \BE{1}
+\item Binärzahlen werden immer in Bytes (8 Bit) übertragen \BE{1}
+\item $51_{10} = 32 + 16 + 2 + 1 \rightarrow 110011_2$ \BE{2} \\
+ $0011 0011_2 \rightarrow 33_{16}$ \BE{1}
+\item 127 \BE{1}
+\end{enumerate}
+\end{Lsg}
diff --git a/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/AB_Dijkstra.docx b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/AB_Dijkstra.docx
new file mode 100644
index 00000000..a68df67a
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/AB_Dijkstra.docx
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/handout.log b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/handout.log
new file mode 100644
index 00000000..23d07ecc
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/handout.log
@@ -0,0 +1,68 @@
+This is LuaHBTeX, Version 1.18.0 (TeX Live 2024/Arch Linux) (format=lualatex 2024.3.25) 9 NOV 2024 12:34
+ restricted system commands enabled.
+**handout.tex
+(./handout.tex
+LaTeX2e <2023-11-01> patch level 1
+L3 programming layer <2024-02-20>
+Lua module: luaotfload 2024-02-14 3.28 Lua based OpenType font support
+Lua module: lualibs 2023-07-13 2.76 ConTeXt Lua standard libraries.
+Lua module: lualibs-extended 2023-07-13 2.76 ConTeXt Lua libraries -- extended c
+ollection.
+luaotfload | conf : Root cache directory is "/home/muhq/.texlive/texmf-var/luate
+x-cache/generic/names".
+luaotfload | init : Loading fontloader "fontloader-2023-12-28.lua" from kpse-res
+olved path "/usr/share/texmf-dist/tex/luatex/luaotfload/fontloader-2023-12-28.lu
+a".
+Lua-only attribute luaotfload@noligature = 1
+luaotfload | init : Context OpenType loader version 3.134
+Inserting `luaotfload.node_processor' in `pre_linebreak_filter'.
+Inserting `luaotfload.node_processor' in `hpack_filter'.
+Inserting `luaotfload.glyph_stream' in `glyph_stream_provider'.
+Inserting `luaotfload.define_font' in `define_font'.
+Lua-only attribute luaotfload_color_attribute = 2
+luaotfload | conf : Root cache directory is "/home/muhq/.texlive/texmf-var/luate
+x-cache/generic/names".
+Inserting `luaotfload.harf.strip_prefix' in `find_opentype_file'.
+Inserting `luaotfload.harf.strip_prefix' in `find_truetype_file'.
+Removing `luaotfload.glyph_stream' from `glyph_stream_provider'.
+Inserting `luaotfload.harf.glyphstream' in `glyph_stream_provider'.
+Inserting `luaotfload.harf.finalize_vlist' in `post_linebreak_filter'.
+Inserting `luaotfload.harf.finalize_hlist' in `hpack_filter'.
+Inserting `luaotfload.cleanup_files' in `wrapup_run'.
+Inserting `luaotfload.harf.finalize_unicode' in `finish_pdffile'.
+Inserting `luaotfload.glyphinfo' in `glyph_info'.
+Lua-only attribute luaotfload.letterspace_done = 3
+Inserting `luaotfload.aux.set_sscale_dimens' in `luaotfload.patch_font'.
+Inserting `luaotfload.aux.set_font_index' in `luaotfload.patch_font'.
+Inserting `luaotfload.aux.patch_cambria_domh' in `luaotfload.patch_font'.
+Inserting `luaotfload.aux.fixup_fontdata' in `luaotfload.patch_font_unsafe'.
+Inserting `luaotfload.aux.set_capheight' in `luaotfload.patch_font'.
+Inserting `luaotfload.aux.set_xheight' in `luaotfload.patch_font'.
+Inserting `luaotfload.rewrite_fontname' in `luaotfload.patch_font'.
+Inserting `tracingstacklevels' in `input_level_string'.
+
+! LaTeX Error: File `handout.cls' not found.
+
+Type X to quit or <RETURN> to proceed,
+or enter new name. (Default extension: cls)
+
+Enter file name:
+! Emergency stop.
+<read *>
+
+l.2 \csname
+ endofdump\endcsname
+End of file on the terminal!
+
+
+
+Here is how much of LuaTeX's memory you used:
+ 24 strings out of 476447
+ 100000,1977958 words of node,token memory allocated 301 words of node memory still in use:
+ 1 hlist, 1 dir, 3 kern, 1 glyph, 1 attribute, 39 glue_spec, 1 attribute_list
+nodes
+ avail lists: 2:10,3:3,4:1
+ 22238 multiletter control sequences out of 65536+600000
+ 14 fonts using 591679 bytes
+ 19i,0n,29p,73b,17s stack positions out of 10000i,1000n,20000p,200000b,200000s
+! ==> Fatal error occurred, no output PDF file produced!
diff --git a/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/handout.tex b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/handout.tex
new file mode 100644
index 00000000..0a162af5
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/handout.tex
@@ -0,0 +1,139 @@
+\documentclass{handout}
+\csname endofdump\endcsname
+\usepackage{hyperref}
+
+\title{Codierung}
+
+\begin{document}
+\thispagestyle{empty}
+\section*{Codierung}
+
+\begin{merke}
+\pgap{\huge \boldred{Information}~~~} kann nicht direkt gespeichert oder übertragen werden, sondern muss mit Hilfe eines \pgap{\huge \boldred{Mediums}~~~} dargestellt werden. \\[0.2cm]
+Die Überführung von Information in eine Darstellungsform nach festen Regeln nennt man \pgap{\huge \boldred{Codierung}~~~}. \\[0.2cm]
+\pgap{\huge \boldred{Daten}~~~} nennt man Informationen, die von einem Computer verarbeitet werden können.
+\end{merke}
+
+\subsection*{Morse zur Informationsübertragung}
+
+\begin{tabular}{p{6.5cm} p{0.55\textwidth}}
+\includegraphics[keepaspectratio, width=6cm]{img/morse_code.png} \newline \centering Morse-Alphabet &
+\vspace{-3cm}
+\textbf{\faIcon{pencil-alt} Arbeitsauftrag:}
+\begin{enumerate}
+ \item Übersetze die Nachricht: {\large \texttt{.... .- .-.. .-.. ---}}
+ \item Formuliere eine Vermutung wie die Zuordnung von Buchstaben zu Signalen bestimmt wurde, und wie sich diese auf die Länge übertragener Nachrichten auswirkt.
+ \iflehrer{Je häufiger ein Buchstabe desto kürzer das Signal}{}
+\end{enumerate} \\
+\end{tabular}
+\begin{enumerate}[]
+ \setcounter{enumi}{2}
+ \item Morsecode in elektrische Signale umzuwandeln scheint leicht.
+ Eine mögliche Vorschrift lautet: \\
+ \begin{tabular}{p{8cm} p{1cm} p{5cm}}
+ \begin{itemize}
+ \item Lang (\texttt{-}) $\rightarrow$ Lampe an
+ \item Kurz (\texttt{.}) $\rightarrow$ Lampe aus
+ \end{itemize}
+ Ermittle eindeutig die kodierte Zeichenfolge \textit{"aus an an aus an aus aus an"}. \\
+ Welches Problem ist aufgetreten und warum?
+ &&
+ \vspace{-3cm}
+ \includegraphics[keepaspectratio, width=5cm]{img/Copyrighted/morse_schaltung.png} \\
+ \end{tabular} \\
+ \iflehrer{}{\vspace{1.5cm}}
+ \item \begin{tabular}{p{0.75\textwidth} p{0.2\textwidth}}\vspace{-0.8cm}\faIcon{earlybirds}\textbf{Für Schnelle}: Entwirf eine andere alternative Vorschrift, die das Problem aus Teilaufgabe 3 vermeidet. & \includegraphics[keepaspectratio, width=2cm]{img/zum_morse_qrcode.png} \newline \centering Mehr Nachrichten \\
+ \end{tabular}
+\end{enumerate}
+
+\vfill
+\begin{merke}
+Wichtige \textbf{Eigenschaften} einer Codierung sind: \\
+\begin{tabular}{p{0.5\textwidth} p{0.5\textwidth}}
+\begin{enumerate}
+\item Dreiundzwanzigster September im Jahr zweitausendsiebenundzwanzig
+\item 23.09.2027
+\end{enumerate}
+
+$\rightarrow$ \pgap{\huge \boldred{Länge der Darstellung}}
+&
+\begin{enumerate}
+\item Drei\boldred{c}ndzwanzigster Sept\boldred{a3}ber im Jahr zweitausendsiebe\boldred{hju}dzwanzig
+\item 23.09.202\boldred{3}
+\end{enumerate}
+
+$\rightarrow$ \pgap{\huge \boldred{Fehlertoleranz}~~~~~~} \\
+\end{tabular}
+\end{merke}
+
+\newpage
+\section*{Prüfziffern}
+\subsection*{Zaubertrick}
+\begin{tabular}{p{0.6\textwidth} p{1cm} p{0.3\textwidth}}
+\vspace{-6cm}
+Ein Zauberer hat sein Publikum ein Quadrat aus Karten legen lassen.
+Danach hat er unter einem Vorwand selbst eine weitere Zeile und Spalte ergänzt.
+Schließlich drehen die Zuschauer ohne sein Wissen eine Karte um.
+
+\begin{enumerate}[a)]
+\item Markiere die umgedrehte Karte.
+\item Erkläre kurz die Funktionsweise des Kartentricks.
+\end{enumerate} & &
+\begin{tikzpicture}[card/.style={minimum width=1cm, minimum height=1.75cm, rounded corners=3pt, draw}]
+\node[card, fill=red] (c11) {};
+\node[card, fill=black, right=0.1cm of c11] (c12) {};
+\node[card, fill=red, right=0.1cm of c12] (c13) {};
+\node[card, fill=red, right=0.1cm of c13] (c14) {};
+
+\node[card, fill=red, below=0.1cm of c11] (c21) {};
+\node[card, fill=black, right=0.1cm of c21] (c22) {};
+\node[card, fill=black, right=0.1cm of c22] (c23) {};
+\node[card, fill=black, right=0.1cm of c23] (c24) {};
+
+\node[card, fill=red, below=0.1cm of c21] (c31) {};
+\node[card, fill=black, right=0.1cm of c31] (c32) {};
+\node[card, fill=red, right=0.1cm of c32] (c33) {};
+\node[card, fill=red, right=0.1cm of c33] (c34) {};
+
+\iflehrer{%
+ \node[card, fill=blue, below=0.1cm of c31] (c41) {};
+}{%
+ \node[card, fill=red, below=0.1cm of c31] (c41) {};
+}
+\node[card, fill=red, right=0.1cm of c41] (c42) {};
+\node[card, fill=red, right=0.1cm of c42] (c43) {};
+\node[card, fill=red, right=0.1cm of c43] (c44) {};
+\end{tikzpicture}
+\end{tabular}
+
+\vspace{2cm}
+\begin{merke}
+Durch das Hinzufügen redundanter Information können Fehler erkannt oder sogar korrigiert werden.
+Ein gängiges Verfahren ist das Ergänzen einer \pgap{\huge\boldred{Prüfziffer}~~}, die aus der codierten Information \pgap{\huge \boldred{berechnet}~~} wurde.
+\end{merke}
+\subsection*{Barcodes}
+Die Striche des Barcodes ergeben decodiert eine Ziffernfolge - die GTIN.
+Deren Richtigkeit wird durch die Prüfziffer (letzte Ziffer der GTIN) und folgendes Prüfverfahren festgelegt.
+Die ersten zwölf Ziffern werden abwechselnd mit 1 und 3 multipliziert und addiert.
+Die Prüfziffer wird so gewählt, dass die Summe durch 10 teilbar ist.
+
+\begin{center}
+\begin{tikzpicture}
+\node {\includegraphics[keepaspectratio, width=4cm]{img/1024px-EAN13.svg.png}};
+\node[draw=red, fill=white, inner sep=1.5pt] at (1.65, -1.0) {\solution{7}};
+\end{tikzpicture}
+\end{center}
+
+\ruletoend{0.1pt}
+
+\subsection*{Arbeitsauftrag: Prüfziffer berechnen}
+\begin{tabular}{p{0.75\textwidth} p{0.25\textwidth}}
+ \vspace{-3cm}
+ \begin{itemize}
+ \item
+ Öffne den Link \url{https://sql.ccbuchner.net/info11/Barcodes.html} und verändere den Barcode durch Klicken auf die Zahlen.
+ \item Bestimme die Prüfziffer, sodass dein Barcode eine gültige GTIN darstellt.
+ \end{itemize}
+ & \includegraphics[keepaspectratio, width=3cm]{img/ccbuchner_barcodes_qrcode.png} \\
+\end{tabular}
+\end{document}
diff --git a/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/1024px-EAN13.svg.png b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/1024px-EAN13.svg.png
new file mode 100644
index 00000000..1535a1ae
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/1024px-EAN13.svg.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/ccbuchner_barcodes_qrcode.png b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/ccbuchner_barcodes_qrcode.png
new file mode 100644
index 00000000..7f54f067
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/ccbuchner_barcodes_qrcode.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/impuls_leiter.png b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/impuls_leiter.png
new file mode 100644
index 00000000..88127b9a
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/impuls_leiter.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/morse_code.png b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/morse_code.png
new file mode 100644
index 00000000..d6a118d4
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/morse_code.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/schall_luft.png b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/schall_luft.png
new file mode 100644
index 00000000..e837dfa4
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/schall_luft.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/stift_papier.png b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/stift_papier.png
new file mode 100644
index 00000000..bd91cbb3
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/stift_papier.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/wild_west.png b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/wild_west.png
new file mode 100644
index 00000000..7b01c16d
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/wild_west.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/zum_morse_qrcode.png b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/zum_morse_qrcode.png
new file mode 100644
index 00000000..d791e26f
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/img/zum_morse_qrcode.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/slides.md b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/slides.md
new file mode 100644
index 00000000..342a7fa1
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Codierung_Pruefziffern/slides.md
@@ -0,0 +1,156 @@
+---
+theme: metropolis
+header-includes: |
+ \makeatletter
+ \beamer@ignorenonframefalse
+ \makeatother
+---
+
+##
+
+![](img/Copyrighted/information.png){.center}
+
+## \faIcon{comment} Information {.standout}
+
+Was versteht ihr unter Information?
+
+## Information weitergeben {.t}
+
+### Informationen lassen sich in unterschiedlichen Formen darstellen
+
+>- ebierhcseB enie eniemeglla legeR, eiw reseid txeT ni enie elamron mroF tlednawegmu nedrew nnak
+>- DDDiiieeessskkkuuutttiiieeerrreee VVVooorrr--- uuunnnddd NNNaaaccchhhttteeeiiillleee dddiiieeessseeerrr DDDaaarrrsssttteeelllllluuunnngggsssfffooorrrmmm eeeiiinnneeesss TTTeeexxxttteeesss'
+>- 1312 \only<4->{1888}
+
+\only<1-4>{\phantom{Die Vorschrift wie Informationen in einer Darstellungsform überführt werden nennt man \boldred{Codierung}.}}
+\only<5>{Die Vorschrift wie Informationen in einer Darstellungsform überführt werden nennt man \boldred{Codierung}.}
+
+## Informationen weitergeben
+
+Informationen brauchen eine physische Repräsentation, ein \boldred{Medium}, zur Übertragung
+
+::: {.columns align=center}
+:::: {.column width=30%}
+### Beispiele?
+
+>- Stift/Papier
+>- Schall/Luft
+>- Impulse/Leiter
+::::
+
+:::: {.column width=70%}
+\begin{tikzpicture}
+\only<1>{\node {\includegraphics[keepaspectratio, width=7cm]{img/stift_papier.png}};}
+\only<2>{\node {\includegraphics[keepaspectratio, width=7cm]{img/schall_luft.png}};}
+\only<3>{\node {\includegraphics[keepaspectratio, width=7cm]{img/impuls_leiter}};}
+\end{tikzpicture}
+::::
+:::
+
+
+## \faIcon{pencil-alt} Information übertragen
+\boldred{Information} kann nicht direkt gespeichert oder übertragen werden, sondern muss mit Hilfe eines \boldred{Mediums} dargestellt werden.
+\pause
+
+Die Überführung von Information in eine Darstellungsform nach festen Regeln nennt man \boldred{Codierung}.
+\pause
+
+\boldred{Daten} nennt man Informationen, die von einem Computer verarbeitet werden können.
+
+## Ab in den Wilden Westen
+
+\vspace{-0.5cm}
+![](img/wild_west.png){.center height=75%}
+
+Bereits vor 200 Jahren konnten komplexe Texte über weite Strecken übertragen werden.
+Welche Medien und Codierungen wurden verwendet?
+
+## Telegram
+
+![](img/Copyrighted/morse_schaltung.png){.center}
+
+Wie wird die Information codiert?
+
+## \faIcon{pencil-alt} Arbeitsauftrag - 15 min
+
+1. Was wird gesagt? [\Large `.... .- .-.. .-.. ---`]{.latex}
+2. Formuliere eine Vermutung wie die Zuordnung von Buchstaben zu Signalen bestimmt wurde, und wie sich diese auf die Länge übertragener Nachrichten auswirkt.
+3. Morsecode in elektrische Signale umzuwandeln scheint leicht. Mögliche Vorschrift:
+ Lang (`-`) $\rightarrow$ Lampe an
+ Kurz (`.`) $\rightarrow$ Lampe aus
+ Ermittle eindeutig die kodierte Zeichenfolge *"aus an an aus an aus aus an"*.
+ Welches Problem ist aufgetreten und warum?
+4. **Für Schnelle**: Entwirf eine andere alternative Vorschrift, die das Problem aus Teilaufgabe 3 vermeidet.
+
+## \faIcon{pencil-alt} Eigenschaften von Codierungen
+
+1. Dreiundzwanzigster September im Jahr zweitausendsiebenundzwanzig \pause
+2. 23.09.2027 \pause
+
+$\rightarrow$ \boldred{Länge} \pause
+
+### Übertragungsfehler
+
+1. Drei\boldred{c}ndzwanzigster Sept\boldred{a3}ber im Jahr zweitausendsiebe\boldred{hju}dzwanzig
+2. 23.09.202\boldred{3} \pause
+
+$\rightarrow$ \boldred{Fehlertoleranz}
+
+## Redundanz führt zu Fehlertoleranz
+
+### Beispiel - Rechnungsbetrag
+
+Soll ein Rechnungsbetrag übermittelt werden kann zusätzlich die Quersumme übertragen werden. \pause
+
+Stimmt auf der Empfangsseite Rechnungsbetrag und Quersumme nicht überein ist ein Fehler aufgetreten.
+\pause
+
+### \faIcon{pencil-alt} Prüfziffern
+
+\boldred{Prüfziffern}, werden aus den zu übertragenen Informationen errechnet und diesen vor der Übertragung angehängt.
+
+## Fehlertoleranz für lange Zahlenfolgen (IBAN)
+
+Bei Banküberweisungen könnten Tippfehler gravierende Folgen haben deshalb enthält jede IBAN eine Prüfsumme.
+
+### Arbeitsauftrag
+
+1. Recherchiere, wo diese Prüfziffer in einer IBAN steht und wie sie gebildet wird.
+2. Erläutere Schritt für Schritt wie die Gültigkeit der IBAN `DE42 8327 3829 0032 8800 00` geprüft werden kann.
+3. Notiere eine gültige IBAN. Versuche durch gezielte Tippfehler eine abweichende IBAN mit gleicher Prüfziffer zu erzeugen.
+4. Beschreibe allgemein welche Arten der Verfälschung nicht erkannt werden können und beurteile, wie wahrscheinlich derartige nicht erkennbare Fehler im Alltag sind.
+5. **Für Schnelle**: Implementiere das IBAN Prüfverfahren in `Snap!`
+
+## Codierung der Text Beispiele
+
+```python
+def rf(m) -> str:
+ for w in m.split():
+ print(''.join(reversed(w)))
+```
+
+\vfill
+
+```python
+def tc(m) -> str:
+ m2 = ''
+ for c in m:
+ m2 += c*3
+ return m2
+```
+
+## IBAN MOD 97-10
+
+### Validierung
+
+1. Stelle die ersten vier Stellen ans Ende
+2. Ersetze Buchstaben durch ihr Zahlenäquivalent (Stelle im Alphabet + 9)
+3. Zahl modulo 97 muss 1 ergeben
+
+### Generierung
+
+1. Setze Prüfziffern auf 00
+2. Stelle die ersten vier Stellen ans Ende
+3. Ersetze alle Buchstaben durch ihr Zahlenäquivalent
+4. Berechne den ganzzahligen Rest, der Division durch 97
+4. Prüfziffern sind $98 - \text{Rest der Divison}$
diff --git a/Info/11/2/Signaturen/handout.tex b/Info/11/2/Signaturen/handout.tex
new file mode 100644
index 00000000..f3e48ac1
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Signaturen/handout.tex
@@ -0,0 +1,47 @@
+\documentclass{handout}
+\csname endofdump\endcsname
+\usepackage{minted}
+
+\title{Tolles Arbeitsblatt}
+\setcounter{section}{42}
+
+\begin{document}
+\thispagestyle{empty}
+
+\subsection{Aufgaben Block}
+
+\begin{wiederholung}{Wiederholung}
+ {\large Das ist ein \gap{\textbf{Lückentext}} den sich alle {\color{orange} SuS} ganz toll merken können. \\ Wichtig:}
+
+ \begin{center}
+ Wer das liest ist doof :)
+ \end{center}
+\end{wiederholung}
+
+\subsubsection*{Aufgabe 1) Tolle Mathe Aufgaben gibt's auch}
+
+\begin{tabular}{p{0.22\linewidth} p{0.22\linewidth} p{0.22\linewidth} p{0.22\linewidth}}
+ \large $3x-12=$ &
+ \large $6x^3-9^2=$ &
+ \large $a^2-b^2=$ &
+ \large $-5x -10=$ \\
+\end{tabular}
+
+\subsubsection*{Aufgabe 2) Noch mehr tolle aber schwerer Aufgaben}
+
+\begin{enumerate}[a),itemsep=20pt]
+ \item {\Large $\frac{7a}{a^2 + 18a + 81} + \frac{3}{a+9}$} // XXX: Zu schwer
+ \item {\Large $\frac{4x}{x^2-x} - \frac{2}{5x-15}$}
+ \item {\Large $\frac{9u}{u^2-v^2} + \frac{6}{2u+2v}$}
+\end{enumerate}
+
+\subsubsection*{Aufgabe 3) Code}
+
+Minted ist nicht im Format mit enthalten und muss manuell importiert werden.
+\begin{minted}{latex}
+\csname endofdump\endcsname
+\usepackage{minted}
+...
+\end{minted}
+
+\end{document}
diff --git a/Info/11/2/Signaturen/img/1048px-Private_key_signing.svg.png b/Info/11/2/Signaturen/img/1048px-Private_key_signing.svg.png
new file mode 100644
index 00000000..d8cb6572
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Signaturen/img/1048px-Private_key_signing.svg.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Signaturen/img/1048px-Public_key_encryption.svg.png b/Info/11/2/Signaturen/img/1048px-Public_key_encryption.svg.png
new file mode 100644
index 00000000..f30541a5
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Signaturen/img/1048px-Public_key_encryption.svg.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Signaturen/img/1280px-Orange_blue_digital_signature_de.svg.png b/Info/11/2/Signaturen/img/1280px-Orange_blue_digital_signature_de.svg.png
new file mode 100644
index 00000000..1e1cf818
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Signaturen/img/1280px-Orange_blue_digital_signature_de.svg.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Signaturen/img/1280px-Orange_blue_public_key_cryptography_de.svg.png b/Info/11/2/Signaturen/img/1280px-Orange_blue_public_key_cryptography_de.svg.png
new file mode 100644
index 00000000..684da93d
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Signaturen/img/1280px-Orange_blue_public_key_cryptography_de.svg.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Signaturen/img/1280px-Orange_blue_symmetric_cryptography_de.svg.png b/Info/11/2/Signaturen/img/1280px-Orange_blue_symmetric_cryptography_de.svg.png
new file mode 100644
index 00000000..70da96bf
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Signaturen/img/1280px-Orange_blue_symmetric_cryptography_de.svg.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Signaturen/img/asym_encrypt_decrypt.png b/Info/11/2/Signaturen/img/asym_encrypt_decrypt.png
new file mode 100644
index 00000000..5734c2cd
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Signaturen/img/asym_encrypt_decrypt.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Signaturen/img/emil_mitm.png b/Info/11/2/Signaturen/img/emil_mitm.png
new file mode 100644
index 00000000..b58b1973
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Signaturen/img/emil_mitm.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Signaturen/img/sig_complete.png b/Info/11/2/Signaturen/img/sig_complete.png
new file mode 100644
index 00000000..a051fdda
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Signaturen/img/sig_complete.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Signaturen/img/web_of_trust.png b/Info/11/2/Signaturen/img/web_of_trust.png
new file mode 100644
index 00000000..0a366698
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Signaturen/img/web_of_trust.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Signaturen/img/zara_cert.png b/Info/11/2/Signaturen/img/zara_cert.png
new file mode 100644
index 00000000..90a048fe
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Signaturen/img/zara_cert.png
Binary files differ
diff --git a/Info/11/2/Signaturen/slides.md b/Info/11/2/Signaturen/slides.md
new file mode 100644
index 00000000..ca4efab3
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Signaturen/slides.md
@@ -0,0 +1,149 @@
+---
+author: Florian Fischer
+theme: metropolis
+aspectratio: 169
+header-includes: |
+ \makeatletter
+ \beamer@ignorenonframefalse
+ \makeatother
+---
+
+## Wdh. Verschlüsselungsverfahren {.standout}
+
+Welche Arten der Verschlüsselung werden unterschieden?
+
+\pause
+>- Symmetrisch
+>- Asymmetrisch
+
+## Wdh. Symmetrische Verschlüsselung
+
+![](img/1280px-Orange_blue_symmetric_cryptography_de.svg.png){.center height=70%}
+
+Vorteile: \pause Sehr effizient
+Nachteile: \pause Schlüsselaustausch
+
+## Wdh. Asymmetrische Verschlüsselung
+
+![](img/1280px-Orange_blue_public_key_cryptography_de.svg.png){.center height=70%}
+
+Vorteile: \pause Schlüsselaustausch
+Nachteile: \pause Rechenintensiv
+
+## Wie funktioniert Asymmetrische Verschlüsselung
+
+\boldred{Einwegfunktion} **:=** Einfache Berechnung geht nur in eine Richtung
+\boldred{Falltürfunktion} **:=** Einwegfunktion mit einfacher Umkehrung mit Zusatzinformation
+
+### Verschlüsselung
+![](img/asym_encrypt_decrypt.png){.center}
+
+## Übung Einwegfunktionen
+
+Entscheide ob es sich um eine Einwegfunktion ggf. mit Falltür handelt
+
+* Zerstörung einer Ritterburg aus mehr als 1000 Legosteinen
+* Einwerfen eines Briefs in einen Postkasten
+* Bestimmung des Wochentags zu einem Datum
+* Primfaktorzerlegung einer ganzen Zahl mit über tausend Stellen
+* Nachschlagen englischer Vokabeln in einem deutsch/englischen Wörterbuch
+
+## Wdh. Angriffe auf Verschlüsselung
+
+>- Häufigkeitsanalyse
+>- Brute-Force
+
+## Sicherheit eines Verfahrens
+
+### \faIcon{desktop} Arbeitsauftrag
+Recherchiere wobei es sich bei dem Kerckhoff'schen Prinzip handelt.
+
+\pause
+### \faIcon{pencil-alt} Kerckhoff's Prinzip
+Die Sicherheit der Verschlüsselung hängt nur von der Geheimhaltung des Schlüssels ab.
+
+## Weitere Angriffe
+
+Es gibt aber auch Angriffe, die die Verschlüsselung umgehen.
+
+\pause
+### MITM - Man In The Middle
+
+![](img/emil_mitm.png)
+
+## Sicherheitsziele
+
+\begin{itemize}
+\item Vertraulichkeit: \only<2->{Schutz der Information vor Zugriff}
+\item<3-> Integrität: \only<4->{Schutz vor unbemerkter Änderung}
+\item<5-> Authentizität: \only<6->{Sicherstellung der Identität der Kommunikationspartner}
+\item<7-> Verbindlichkeit: \only<8->{Nichtabstreitbarkeit von Nachrichten}
+\end{itemize}
+
+## Authentizität {.standout}
+
+Woher wissen wir wer mit uns kommuniziert?
+Bzw. Wie erreichen wir Authentizität?
+
+\pause
+**Unterschreiben**
+
+## Signaturen
+
+Wir kehren das Prinzip der Verschlüsselung um.
+
+\pause
+
+![](img/1280px-Orange_blue_digital_signature_de.svg.png){.center height=70%}
+
+\pause
+**Unterschreiben allein reicht noch nicht.**
+
+## Authentizität
+
+Wir müssen irgendwie Vertrauen herstellen.
+
+## Authentizität - Chain of Trust
+
+Üblich im Internet.
+
+![](img/zara_cert.png)
+
+## Authentizität - Web of Trust
+
+Alternative bei PGP (Pretty Good Privacy).
+
+![](img/web_of_trust.png)
+
+## {.standout}
+
+Und die anderen Ziele?
+
+## Integrität und Verbindlichkeit
+
+![](img/sig_complete.png){.center height=95%}
+
+## \faIcon{pencil-alt} Hashfunktion
+
+Eine \boldred{kryptographische Hashfunktion} ist eine Einwegfunktion die Daten, eine kurze möglichst eindeutige Zeichenkette zuweist.
+
+Diese Zeichenfolge ist wie ein Fingerabdruck und heißt \boldred{Hash} oder \boldred{Hashwert}.
+
+## \faIcon{hands-helping} Arbeitsauftrag
+
+Früher wurden die PIN von Bankkarten als \boldred{Hash} auf der EC-Karte gespeichert.
+
+* Warum wird nicht die PIN direkt gespeichert?
+* Wie kann der Bankautomat, die Richtigkeit der PIN überprüfen.
+* Ist eine **Hashfunktion**, die die Quersumme der PIN bildet sicher?
+
+## Hybride Verfahren
+
+Moderne kryptographische Systeme, wie beim Abrufen von Webseiten oder Instant Messaging, sind meist \boldred{hybride Systeme}.
+
+Wie könnte man symmetrische und asymmetrische Verschlüsselung kombinieren um nur die Vorteile beider Varianten zu haben?
+
+### \faIcon{desktop} Arbeitsauftrag
+
+* **Gruppe 1:** Recherchiere wie grob der Aufruf einer Webseite durch TLS gesichert wird.
+* **Gruppe 2:** Recherchiere wie Nachrichten bei Signal/Whatsapp (Signal Protokoll) verschlüsselt werden.
diff --git a/Info/11/2/Zahlensysteme/Binaersystem b/Info/11/2/Zahlensysteme/Binaersystem
new file mode 120000
index 00000000..ef9cc9a0
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Zahlensysteme/Binaersystem
@@ -0,0 +1 @@
+../../../../Binaersystem/ \ No newline at end of file
diff --git a/Info/11/2/Zahlensysteme/slides.md b/Info/11/2/Zahlensysteme/slides.md
new file mode 100644
index 00000000..57a6909c
--- /dev/null
+++ b/Info/11/2/Zahlensysteme/slides.md
@@ -0,0 +1,197 @@
+---
+theme: metropolis
+header-includes: |
+ \makeatletter
+ \beamer@ignorenonframefalse
+ \makeatother
+ \usepackage{tabu}
+---
+
+## Informationen digital speichern und weitergeben {.t}
+
+**Bekannt:**
+Informationen brauchen eine physische Repräsentation, ein \boldred{Medium}, zur Übertragung
+
+\pause
+### Wie machen das Computer?
+\vspace{0.2cm}
+
+::: columns
+:::: {.column width=50%}
+![](img/Copyrighted/ram.png)
+
+::::
+
+:::: {.column width=50%}
+![](img/Copyrighted/wire.png)
+
+::::
+
+:::
+
+\pause
+Wir brauchen ein \boldred{binäres} Signal (**an** oder **aus**).
+
+## Die kleinste Einheit von Information
+
+\faIcon{pencil-alt} Die kleinste Einheit der digitalen Information nennt man \boldred{Bit}.
+
+\pause
+Ein \boldred{Bit} kann genau `1` oder `0` speichern.
+
+\pause
+Bit ist ein *Kunstwort* aus *binary* und *digit*.
+
+\pause
+\vfill
+Schon ganz ok aber wir wollen doch mehr speichern.
+
+## Zurück zur Codierung
+
+Um beliebige Informationen mit mehreren \boldred{Bits} darzustellen, müssen diese erst in Zahlen umgewandelt werden.
+
+Diese Zahlen werden dann in einem Zahlensystem codiert das nur mit **Einsen** und **Nullen** auskommt: Das \boldred{Binärsystem}.
+
+\vspace{0.5cm}
+\pause
+### Digitale Informationen
+
+`Information -> Codiert als Zahl -> Zahl codiert im Binärsystem`
+
+## \faIcon{pencil-alt} Stellenwertsysteme
+
+Das Binärsystem ist, genau wie das uns bekannte Dezimalsystem, ein \boldred{Stellenwertsystem}.
+
+\pause
+In einem \boldred{Stellenwertsystem} hängt der Wert einer Ziffer von ihrer Position und der \boldred{Basis} des Zahlensystems ab.
+
+\vspace{0.5cm}
+\pause
+### Dezimalsystem (Basis 10)
+
+\begin{tabular}{l c c c c}
+\textcolor{purple}{Dezimalzahl:} & \textcolor{purple}{4} & \textcolor{purple}{3} & \textcolor{purple}{0} & \textcolor{purple}{3} \\
+\textcolor{green!70!black}{Stellenwert:} & \textcolor{green!70!black}{$10^3$} & \textcolor{green!70!black}{$10^2$} & \textcolor{green!70!black}{$10^1$} & \textcolor{green!70!black}{$10^0$} \\
+\end{tabular}
+
+\pause
+\vspace{0.5cm}
+$\textcolor{purple}{4} \cdot \textcolor{green!70!black}{1000} + \textcolor{purple}{3} \cdot \textcolor{green!70!black}{100} + \textcolor{purple}{0} \cdot \textcolor{green!70!black}{10} + \textcolor{purple}{3} \cdot \textcolor{green!70!black}{1} = 4303_{10}$
+
+## \faIcon{pencil-alt} Binärsystem
+
+Das Binärsystem ist ein Stellenwertsystem mit \boldred{Basis 2}.
+
+\begin{tabu}{l c c c c}
+\rowfont{\color{purple}}Binärzahl: & 1 & 0 & 0 & 1 \\
+\rowfont{\color{green!70!black}}Stellenwert: & $2^3$ & $2^2$ & $2^1$ & $2^0$ \\
+\end{tabu}
+
+\vspace{0.5cm}
+### Binärzahl $\rightarrow$ Dezimalzahl
+$1001_2 = \textcolor{purple}{1} \cdot \textcolor{green!70!black}{8} + \textcolor{purple}{0} \cdot \textcolor{green!70!black}{4} + \textcolor{purple}{0} \cdot \textcolor{green!70!black}{2} + \textcolor{purple}{1} \cdot \textcolor{green!70!black}{1} = 9_{10}$
+
+\pause
+\vspace{0.5cm}
+### Dezimalzahl $\rightarrow$ Binärzahl
+$22_{10} = \textcolor{purple}{1} \cdot \textcolor{green!70!black}{16} + \textcolor{purple}{0} \cdot \textcolor{green!70!black}{8} + \textcolor{purple}{1} \cdot \textcolor{green!70!black}{4} + \textcolor{purple}{1} \cdot \textcolor{green!70!black}{2} + \textcolor{purple}{0} \cdot \textcolor{green!70!black}{1} = 10110_2$
+
+## Peinliche Informatiker*innen Witze
+
+::: {.columns align=center}
+:::: {.column width=50% align=center}
+\centering
+\huge $1 + 1 = 10$
+::::
+
+:::: {.column width=50%}
+![](img/Copyrighted/tshirt_joke.png)
+::::
+:::
+
+## \faIcon{pencil-alt} Arbeitsauftrag
+
+\Large
+1. Rechne die Dezimalzahl $42_{10}$ in ihre Binärdarstellung um
+2. Rechne die Binärzahl $110101_2$ in ihre Dezimaldarstellung um
+
+## \faIcon{pencil-alt} Arbeitsauftrag - Lösung
+
+\Large
+1. $42_{10} = 1\cdot 32 + 0 \cdot 16 + 1\cdot 8 + 0 \cdot 4 + 1 \cdot 2 + 0 \cdot 1 = 10101_2$ \pause
+2. $110101_2 = 1 \cdot 32 + 1 \cdot 16 + 0 \cdot 8 + 1 \cdot 4 + 0 \cdot 2 + 1 \cdot 1 = 53$
+
+##
+\large
+
+Wie stellen wir mehrere Binärzahlen in Folge dar?
+
+\pause Ähnliches Problem wie beim Morse code!
+Wo endet die eine wo beginnt die Andere?
+
+\pause
+### Lösung
+Wir stellen Binärzahlen immer in festen Blöcken dar.
+
+\faIcon{pencil-alt} Der kleinste solche Block besteht aus 8 Bit und wird \pause \boldred{Byte} genannt
+
+## \faIcon{pencil-alt} Arbeitsauftrag
+\large
+
+Begründe was die größte Dezimalzahl ist, die eine Byte darstellen kann.
+
+\pause
+### Lösung
+
+>* Jedes Bit kann zwei Werte darstellen (1 und 0).
+>* Jedes Zusätzliche Bit verdoppelt die Anzahl der darstellbaren Zahlen
+>* Ein Byte (8 Bits) kann deshalb $2^8$ Zahlen darstellen
+>* Die kleinste ist Null
+>* Die größte ist $2^8 - 1 = 255$
+
+## Was ist mit den Menschen?
+
+Die Binärdarstellung wird durch die Funktionsweise von Computern erzwungen.
+
+Für den Menschen ist sie aber schwer verständlich und sehr lang.
+
+Deshalb existiert das \boldred{Hexadezimalzahl} als Mittelweg.
+
+
+## \faIcon{pencil-alt} Hexadezimalsystem
+
+Das Hexadezimalzahl ist ein **Stellenwertsystem** mit der \boldred{Basis 16}.
+
+\pause
+Dabei bilden die **11.** bis zur **16.** Ziffer die Großbuchstaben \boldred{A} bis \boldred{F}.
+
+\pause
+\begin{tabu}{l c c c}
+\rowfont{\color{purple}}Hex-Zahl: & D & 2 & E \\
+\rowfont{\color{green!70!black}}Stellenwert: & $16^2$ & $16^1$ & $16^0$ \\
+\end{tabu}
+
+\pause
+$D2E_{16} = \textcolor{purple}{13} \cdot \textcolor{green!70!black}{256} + \textcolor{purple}{2} \cdot \textcolor{green!70!black}{16} + \textcolor{purple}{14} \cdot \textcolor{green!70!black}{1} = 3374_{10}$
+
+### Vorteil
+
+Ein Byte ist mit zwei Ziffern darstellbar.
+
+\begin{tabular}{c c}
+$\textcolor{blue}{1110}\textcolor{orange}{0111}_2$ & $\textcolor{blue}{2}\textcolor{orange}{A}_{16}$ \\
+= & = \\
+$\textcolor{blue}{E}\textcolor{orange}{7}_{16}$ & $\textcolor{blue}{0010}\textcolor{orange}{1010}_2$ \\
+\end{tabular}
+
+## Arbeitsauftrag - Text im Dezimalsystem (ASCII)
+
+Um Text in Zahlen umzuwandeln gibt es den ASCII-Standard.
+Dieser definiert Tabellen zur Umwandlung von Zeichen in Zahlen.
+
+1. Öffne eine ASCII-Tabelle aus dem Internet
+2. Wandle die Zahlenfolgen in Text um
+ * $00111010_2$, $00101101_2$, $01110000_2$
+ * $3A_{16}$, $27_{16}$, $7D_{16}$
+3. ASCII verwendet nur 7 Bit. Wie viele Zeichen lassen sich damit darstellen?
+4. Kodiere das Wort "Hallo" im Dezimalsystem